WebTech
WebTech
Begriffe wie E-Mail, HTTP, WEB, WWW ... usw. gehören mittlerweile einfach zu unserem Alltag. Das WEB oder Internet im allgemeinen besteht jedoch aus weit mehr Einzelheiten, Protokollen und Techniken.

CSS, DHTML, XML, um einge dieser Techniken zu nennen. Die alt bewährten Sprachen PERL, JAVA, JavaScript, und die Software-Schnittstelle CGI darf man natürlich auch nicht vergessen.

Am Anfang bestanden die Internet-Seiten bzw. die Homepages in der Regel aus reinem Text, dienten dem Informationszweck und weniger der Unterhaltung. Mit der Zeit und mit der Weiterentwicklung von WWW wurden nicht nur Bilder und Grafiken sondern auch Ton und Musik eingesetzt. Inzwischen finden immer häufiger auch andere anspruchsvolle interaktive Online - Anwendungen ( wie z.B. Online-Homebanking oder Abwicklung von Börsengeschäften in Echtzeit ) ihren Einsatz.

Je nach Einsatzgebiet werden entsprechende Techniken verwendet. Bei den Banking-Applikationen wird hauptsächlich die Sprache JAVA angewendet. Wenn es jedoch um eine Präsentation oder eine unterhaltsame Darstellung geht, werden Formate wie Flash - der sich inzwischen als Standard in Sachen Multimediale Online-Präsentation etabliert hat - eingesetzt. Darüberhinaus die Datenbankanbindungen, die beispielsweise bei einem Online-Shop vorkommen, lassen sich mit anderen Tools und Sprachen wie MySQL/PHP, JSP oder ASP realisieren.
( für einige Beispiele bez. PHP & MySQL hier klicken )


WEB 2.0

Die Entwicklung des Internet hat zu neuen Webservices geführt. Parallel zu dieser Entwicklung haben sich interaktive Communities gebildet, auf deren Kommunikations-plattformen Ideen und Vorstellungen, Fotos, Videos, Daten und Software ausgetauscht werden. Diese neuen Webservices, mit denen technische, soziale, wissenbasierte und freundschaftliche Beziehungen zwischen Benutzern aufgebaut werden, haben zu der Bezeichnung Web 2.0 geführt, die 2004 auf einer Conference von Tim O´Reilly kreiert wurde.

Ein Teil des Webs hat sich durch die interaktiven Communities und ihren Kommunikationsplattformen zur einer Bloggerwelt entwickelt, in der Blogger oder Blog-user mit ihren Weblogs dem Web-Journalismus wichtige Impulse geben, die dann, mittels RSS-Feeds, im Netz verteilt werden.

Hinsichtlich der Webservices kann sich bei Web 2.0 der Benutzer selbst einbringen und mit anderen Benutzern in Beziehung treten. Mit eigenen Fotos, Videos, Audios, Beiträgen in Enzyklopädien, Weblogs, eigenen Veröffentlichungen, in Tauschbörsen, mittels Podcasting usw.

Was die technischen Merkmale betrifft, so ist Web 2.0 rein Browser-basiert. Bestimmte Funktionen, die bisher vom Desktop ausgeführt wurden, werden ins Internet verlagert. Das Design orientiert sich am Benutzer und durch AJAX ist eine hohe Interaktivität der Websites gewährleistet.

Ajax ist ein Webservice für dynamische Webseiten, der den unmittelbaren Austausch und die Darstellung von Teilen aus Webseiten ermöglicht, ohne dass die ganze Webseite neu geladen und aufgebaut werden muss. Ajax basiert auf XHTML und CSS, wodurch der Inhalt vom Design getrennt ist.

Im Laufe der Jahre haben sich unter anderem Web-Tools zur Erstellung und Pflege von Websites und Web-Inhalten zu übergreifenden Informationsplattformen entwickelt, die als CMS bekannt wurde.

Waren die ersten CMS-Systeme in den Jahren 1996 ausschließlich auf das visuelle Design der Websites fokussiert, so kamen später weitere Funktionalitäten, wie das Publizieren von unterschiedlichen Inhalten und modernere Software-Architekturen, Java-basierend, hinzu. Ein weiterer Schritt war die Dynamisierung von Vorgängen und Abläufen, die Personalisierung und die Integration von Anwendungen.

Moderne CMS-Systeme verfügen über Automatismen um Fehler im Content erkennen zu können. Diese Freigaberoutinen kontrollieren den Content, Texte als auch Bilder, automatisch. Desweiteren verfügen sie über ein Task-Management und eine Workflow-Steuerung. Einige der verbreitesten CMS - Anwendungen sind z.B. Typo3, Joomla oder Contao.

Auf jeden Fall, die Entwicklung in diesem Bereich ist unaufhaltsam und wir sind gespannt wie die künftigen Systeme und Methoden die Art und Weise der Präsentationen im gesamten Internet beeinflüssen werden.