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Videos und Bilder sind wie Audio bzw. Sound wichtige Komponenten von Multimedia. Durch sie werden die Multimedia-Applikationen im Offline Bereich sowie bei Online-Anwendungen und Präsentationen im Internet, aussagekräftiger und interessanter.

Es gibt verschiedene Formate und Standards sowie mehrere Protokolle für die Übertragung von Videos über das Internet, RTP, RTSP und SMIL.Eines der am meisten verbreiteten Formate ist jedoch, das Streaming Format.

Beim Streaming handelt sich nicht um eine festgelegte Methode, sondern um einen Sammelbegriff verschiedener Techniken. Das ist Quasi-Echtzeitübertragung komprimierter Video- und Audiodateien über das Internet Einsatzmöglichkeiten von Streaming-Media reichen vom Entertainment, so die Live-Übertragung von Konzerten, Veranstaltungen, Talks, Musik, mittels Internet-Radio, über Online-Werbung, News und Sportereignisse bis hin zu Internet-Fernsehen (IPTV), Video- und Webkonferenzen.

Es wird generell zwischen zwei Arten des Streaming unterschieden, dem On-Demand Streaming, bei dem eine auf einem Streaming Server liegende Datei abgespielt wird, und dem Live Streaming, wobei eine Live Aufnahme direkt in ein Netzwerk gespeist wird. Es gibt auch eine so genannte intelligentes - Streaming Technik, bei der, der Streaming-Datenstrom an die Bandbreite des Endbenutzer-Zugangs angepasst wird.

Die Daten werden nicht auf einmal heruntergeladen, sondern schubweise im Store-and-Forward-Verfahren. Sie kommen beim Anwender also nicht als fortlaufende Datei an, sondern werden in Puffern kurz zwischengespeichert, was zu Beginn der Übertragung einige Zeitverzögerungen verursacht. Dabei sind sowohl Live-Übertragungen als auch spätere Downloads der Daten möglich.

Die Geschwindigkeit und auch die Qualität der Daten hängen im wesentlichen von der verfügbaren Bandbreite ab. Um eine kontinuierliche Darstellung zu gewährleisten, sollte der Internet-Zugang mindestens eine Geschwindigkeit von 300 kbit/s haben.

Für das Audio- und Video-Streaming gibt es unterschiedliche Dateiformate. Die bekanntesten sind MP3, RealAudio, Quicktime WMA, MPEG und DivX. DivX ist eine Videokompression, entwickelt von DivXNetworks und basierend auf "MPEG-4 Part 2 Video Coding".

Diese patentierte Kompression arbeitet sehr effizient und reduziert Videodateien auf etwa ein Zehntel des unkomprimierten Dateiformats. DivX komprimiert ausschließlich Video, der Ton muss mit einer Audiokompression, wie beispielsweise MP3, komprimiert werden.

FilmDie digitale Aufzeichnungstechnik beeinflusst auch mehr und mehr die Filmproduktion. Das DV-Format wurde von mehreren Herstellern definiert und ist bekannt als DVCAM, DVC, DVCPro, MiniDV und Digital-8 (D8). Mit einem Kompressionsverfahren, wird eine weitere Datenreduktion um Faktor 5 erreicht. Die resultierende Datenrate für Video liegt bei 25 Mbit/s.

Darüber hinaus gibt es digitale, herstellerspezifische Videoformate, die in der Studiotechnik eingesetzt werden. Die meisten digitalen Videoformate haben eine Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten, andere entsprechen dem CCIR-Dateiformat und wieder andere sind für HDTV mit 1.920 x 1.080 und 1.280 x 720 Bildpunkten. Bekannte Dateiformate sind MicroMV, DVC-AM und IMX von Sony DVC Pro25, DVC Pro50 und DVC Pro100 von Panasonic sowie High Definition Video (HDV) von Canon und Sharp.